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  September 8, 2010  
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Weitere, definierte Anwendungsmöglichkeiten

Über das Customizing hinaus können Entscheidungstabellen bereits heute in einige, bestimmte b2-Anwendungen eingebunden werden. In diesen Fällen wird dabei normalerweise Name und Speicherort der jeweils auszuführenden Entscheidungstabelle in ein dafür vorgesehenes Datenbankfeld eingetragen. Zur Laufzeit wird die hinterlegte ET dann an einer fest definierten Stelle in der b2-Software ausgeführt.

Speziell diese Form der ET-Anwendungen soll in der funktionalen Weiterentwicklung von b2 eine immer größer werdende Rolle spielen. So sollen in Zukunft typische b2-Funktionalitäten wie z.B. "Lieferantenfindung", "FIBU-Kontierung" usw. statt in aufwändig zu pflegenden und statischen Datenbanktabellen mehr und mehr in flexiblen und übersicht-lichen Entscheidungstabellen direkt vom Anwender hinterlegt werden können.

Die bereits heute definierten Anwendungen dieser Art sind:

  • In der Merkmalsverwaltung werden ET zur Steuerung des Erfassungsdialogs genutzt. Mögliche Anwendungen sind: Plausibilitätsprüfungen, dynamische Vorbelegung/Berechnung von abhängigen Kriterien oder dynamische Änderung von Eigenschaften (Verstecken, Eingabesperre, MUSS/KANNEingabe). Speziell im Variantendialog können außerdem dynamisch Teile- oder Vertriebstexte über ET generiert werden.
  • Im Variantenmanagement können bei der Stück-listen-Generierung abhängig von den jeweiligen Variantenmerkmalen Positionen aus einer Maximal-Stückliste ausgewählt oder Berechnungen von Einsatzmengen, Zuschnittsangaben, oder beliebige, andere Manipulationen an Stücklistenpositionen vorgenommen sowie Stücklistentexte generiert werden.

Bei der Arbeitsplangenerierung bestehen im Prinzip die gleichen Möglichkeiten – dort können ET dann z.B. zur dynamischen Berechnung der Stück- und Rüstzeit oder zur dynamischen Bestimmung des Arbeitsplatzes u.v.m. genutzt werden.

 Im Workflow-Manager können Entscheidungstabellen sowohl beim Anlegen von Prozesstemplates als auch bei der Erzeugung eines konkreten Prozesses eingesetzt werden. Abhängig von den im Prozess-kopf hinterlegten Daten können die Bedingungen hinterlegt werden, unter denen ein bestimmter Prozessschritt benötigt wird und welche konkreten Daten wie Verantwortlichkeiten oder Dauer ein bestimmter Prozessschritt erhalten soll.

Sie sehen also – mit dem Modul "JPL-Entscheidungstabellen" sind die Grundlagen für den Ausbau von b2 zu einem regelbasierten ERP-System bereits heute vorhanden.

Zum Kanban


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