Der "JPL-Code" – wird generiert...
Der Interpreter des b2-Entwicklungswerkzeugs "Panther" ist in der Lage, jeden Programmcode, der in seiner eigenen 4GL-Sprache "JPL" geschrieben ist, auch aus Textdateien heraus direkt auszu-führen. Dieser Vorteil wird bei den JPL-Entscheidungstabellen genutzt. Dazu wird parallel zur Speicherung in der b2-Datenbank aus der Entscheidungstabelle ein "JPL-Code" generiert, und an dem vorgesehenen Speicherort als Textdatei abgelegt. Zum Ausführungszeitpunkt wird er dann geladen und direkt interpretiert. Durch diese Systematik entsteht gegenüber der herkömmlichen b2- Programmierung kein nennenswerter Laufzeitverlust.
Durch die Kompatibilität mit JPL steht in einer Entscheidungstabelle im Prinzip der ganze JPL-Funktionsumfang sowie die gesamte Palette der b2-internen Funktionsbibliothek (die sog. "bu-Funktionen") zur Verfügung. Selbst Datenbankzugriffe können mit geringen SQL-Kenntnissen eingebunden werden.
Anwender mit JPL-Kenntnissen können eine Entscheidungstabelle nach der Generierung mit einem Text-Editor bearbeiten und zu einem "richtigen" JPL-Programm ausbauen. Auch eine direkte JPL-Programmierung ganz ohne tabellarische Darstellung ist möglich.
... und ausgeführt
Die Ausführung von Entscheidungstabellen kann auf verschiedene Arten veranlasst werden. Dazu müssen lediglich Name und Speicherort an einer der folgenden Stellen hinterlegt werden:
- in einem Parameter
- in einem Datenbankfeld
- in einem sog. "Controlstring"
- als Call-Aufruf in einem JPL-Code
Welche dieser Formen in einem konkreten Fall sinnvollerweise genutzt werden, hängt von der jeweiligen ET-Anwendung ab. |