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  July 29, 2010  
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Übersicht | Produktkonfiguration | Variantenorganisation | Variantenpreisfindung | Stücklisten-/Arbeitsplanberegelung | Generierung von Fertigungsaufträgen | Rekonfiguration
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Variantenmanagement

Wie beherrscht man Produktvarianten?

Den unterschiedlichen Wünschen seiner Kunden voll und ganz gerecht zu werden, ist für ein Unternehmen oberstes Gebot.

Dabei haben immer spezifischere Kundenanforderungen jedoch auch enorme Auswirkungen auf die gesamte Organisation eines Unternehmens: fast alle wesentlichen Unternehmensbereiche sind von der Umsetzung dieser Anforderungen betroffen. Im Laufe der Zeit entsteht dadurch ein "Meer" an Produktvarianten, das es zu verwalten bzw. zu überblicken gilt.

Und obwohl schon vor lauter Wald die Bäume nicht mehr gesehen werden, schwebt auch noch das Damoklesschwert "kostengünstige, innerbetriebliche Abwicklung" über dem Unternehmen.

In herkömmlichen Systemen werden Produktvarianten über explizit angelegte Teilestämme, Stücklisten und Arbeitspläne abgebildet. Durch die Kombinationsmöglichkeit der angebotenen Optionen nimmt die Anzahl dieser Stammdaten jedoch explosionsartig zu.

So ist es oft keine Seltenheit, dass zu im Grunde ein und demselben Produkt tausende Teilestämme mit entsprechenden Stücklisten und Arbeitsplänen gepflegt werden müssen.

Die Folge:

Ein enormer Pflegeaufwand von in hohem Maße redundanten Daten. Aus diesem Umstand erwächst ein stark erhöhtes Fehlerrisiko, welches sich in Reibungsverlusten und damit zusätzlichen Kosten in Produktion und Logistik auswirkt.

An dieser Schwachstelle setzt das Variantenmanagement an.

Der Grundgedanke ist dabei folgender: Die möglichen Optionen für ein bestimmtes Produkt werden in Form von Kriterien (z.B. "Farbe") und den dazu möglichen Ausprägungen (z.B. "rot", "grün", "blau" usw.) einmalig definiert. Alle sich daraus ergebenden fertigungsrelevanten Konsequenzen werden in einer einzigen Erzeugnisstruktur abgebildet. Diese Erzeugnisstruktur besteht aus einer mit einem Regelwerk versehenen Strukturstückliste und den dazugehörenden, ebenfalls beregelten Arbeitsplänen.

Damit wird der Pflegeaufwand in Konstruktion und Arbeitsvorbereitung konsequent reduziert. Änderungen wirken sich im Wesentlichen nur noch auf die definierten Kriterien und ihre Ausprägungen sowie auf das einmalig hinterlegte Regelwerk aus.

Die Funktionen im Überblick:

Produktkonfiguration

  • Merkmalsverwaltung
  • einfache Bedienung
  • Konfigurationsregeln (EXCEL)
  • JPL-Entscheidungstabellen

Variantenorganisation

  • autom. Generierung
  • eindeutige Variantennummer
  • durchgängig verfügbar
  • Wiederverwendbarkeit

Variantenpreisfindung

  • Variantenkonditionen 
  • teile- oder kundenbezogen
  • Sonderpreise

Rekonfiguration

  • einfache Änderung der Konfiguration
  • Konsequenzen werden automatisch abgeleitet

Set-/ Block-Abhandlung

  • variante Haupt- und Unterpositionen
  • Merkmalsvererbung

 


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