Über die Simulation der Produktionsaufträge zu gesicherten Lieferterminen
Liefertreue ist einer der entscheidenden Faktoren für die Zufriedenheit der Kunden und kann ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sein. Terminüberschreitungen hingegen können mit hohen Konventionalstrafen bis hin zu gravierenden Imageverlusten führen. In einem Fertigungsunternehmen hängt die termingerechte Fertigstellung der zu liefernden Erzeugnisse von etlichen Einflussgrößen ab, deren Zahl mit zunehmender Komplexität des Produkts überproportional steigt. Diese Einflüsse sind im Wesentlichen:
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Verfügbarkeit von Materialien, Kaufteilen und Betriebsmitteln
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Auslastung der vorhandenen Kapazitäten an Maschinen und Personal
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benötigte (Mindest-) Durchlaufzeiten
Um also eine hohe Liefertreue zu erreichen, sollten alle für den Fertigungsprozess benötigten Ressourcen in möglichst großer Zahl zur Verfügung stehen. Andererseits gebietet es der Kostenaspekt, alle Ressourcen möglichst knapp zu halten. So wirken also "hohe Liefertreue" und "minimale Kosten" gegenläufig aufeinander, sodass eine kostengünstige Produktion bei gleichzeitig hoher Lieferbereitschaft nahezu einem "Drahtseilakt" gleichkommt.
Mit dem Modul Simulation steht in b2 ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem diese Konfliktsituationen auftragsbezogen erkannt und durch entsprechende Maßnahmen beseitigt werden können. Im Vordergrund steht dabei die Fragestellung nach einem gesicherten Liefertermin unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit aller benötigten Ressourcen.
Die Funktionen im Überblick:
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simulative Einlastung von Fertigungsaufträgen
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Anzeige im "Simulationsmodus"
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Visualisierung der "kritischen Ressourcen" der Auftragsstruktur
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