Die Kostenträgerrechnung im Griff
Damit Sie sich erfolgreich am Markt behaupten können, ist es notwendig, zeitnahe und differenzierte Informationen über die aktuelle Geschäftslage zur Verfügung zu haben. Die Daten der Finanzbuchführung allein reichen zur Unterstützung bei unternehmerischen Entscheidungen und zur langfristigen Sicherung des Wachstums oft nicht aus.
Die Beantwortung der Frage Wofür sind die Kosten entstanden? soll Auskunft darüber geben, welcher Verkaufspreis notwendig ist, um nicht nur die Kosten zu tragen, sondern darüber hinaus auch Gewinn zu erzielen. Dieser Rechnungszweck ist im Zuge der Marktveränderungen hin zu Käufermärkten in den Hintergrund getreten. Heute bestehen für die meisten Produkte Marktpreise, sodass die Kostenträgerrechnung vorrangig den Zweck einer Kontrollrechnung hat. Sie soll Auskunft darüber geben, ob der am Markt erzielbare Preis ausreichend ist, wenn man die vom Produkt verursachten Kosten gegenrechnet.
Unter einem Kostenträger versteht man
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– abhängig vom Auswertungszweck
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– ein einzelnes Stück, einen Auftrag (Kunden- oder Fertigungsauftrag), eine Auftragsposition, ein Produkt oder eine Produktgruppe, ein einzelner Kunde oder eine Kundengruppe.
Die Funktionen im Überblick:
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Kalkulationsschemata
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Kostenträger über Hierarchiestufen
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Vorkalkulation
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Mitlaufende Kalkulation
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Nachkalkulation
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Verdichten abgeschlossener Kostenträger
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Bereitstellen verdichteter Daten für Auswertungen
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Diverse Auswertungen |